Donnerstag, 18. August 2016

GIRLS, GIRLS, GIRLS

BAD GIRLS, RIOT GIRLS, POP GIRLS, HARD GIRLS, SHOW GIRLS, DANGER GIRLS, MUSIC GIRLS...

... da kommt man als Mann schon mal durcheinander. Ich persönlich bevorzuge ja die Musike einiger hoch talentierter Damen der 60er und 70er Jahre. Yes Sir. Und meine Königin war, ist und wird bis zu dem einen, mag er noch weit vor mir liegendenTage bleiben... JANIS JOPLIN. Hier ein Clip aus einem ihrer besseren Konzerte, das 1969 in Frankfurt stattfand. Die Legende berichtet, das Janis vor und während ihres Auftrittes jegliche "Stimulanzen", in welcher Form immer vorenthalten wurden. Schätze, dies mag ein Grund dafür sein, das wir in diesem Konzertauschnitt eine sehr agile, quicklebendige und selten gute JANIS JOPLIN zu sehen und zu hören bekommen. Ich weiß nicht, wie sie ein paar Stunden später ausgeschaut haben mag. Hier aber ist sie oben auf: JANIS JOPLIN mit TRY (Just a little bit harder). ... ebenfalls aus dem Jahre 1969 stammt der folgende Clip von DUSTY SPRINGFIELD. Sie soll der Schrecken aller Maskenbildner/innen gewesen sein, weil sie auch nach (wörtlich gemeint) stundenlangen Schminkexessen oft nicht zufrieden war und es dann passieren konnte, das sie die Show oder den Fernsehauftritt platzen ließ. Denn, so konnte und wollte sie nicht auf die Bühne gehen. Wie auch immer. Hier ist sie mit "Ain´t no Sun, since you´ve been gone" aufgetreten. Für meinereiner, abgesehen von der "Maskarade" ein wahrer Soulklassiker. ... Man nennt sie auch die Band der coolen B-Seiten. Die DETROIT COBRAS. Keine "reine" Damenband, aber zumindest zur hälfte. Ein BAndvertreter aus der Seelen-Garage. Das Video in schwarz-ocker und weiss und dazu hörenswert. Hier die DETROIT COBRAS mit "YOU DON´T KNOCK". ...apropo "Seele", hier eine der besten schwarzen Sängerinnen ever. BIG MAMA THORNTON. LIVE 1970 in Oregon mit ihrer einzigartigen Stimme und an der Harp... ROCK ME... Mama. Ach Herr Gott. Du hast anscheinend für weitere deiner Mädels Überstunden eingelegt und dabei recht gute Arbeit verrichtet. Denn wie sonst sollte eine derartige "Girlgroup" solch göttlich gute Interpretationen darbieten können. Ein Beweis von vielen sind die RONETTES mit BE MY BABY.Gibt schon Mädelbands, wo einem sofort klar ist, das "es" stimmt. Na ja. Wenn ein Mensch nicht seit frühester Kindheit mit dem Kopf bis über die Ohren in den Scheißeeimer voll Mainstreams getunkt wurde. Soll ja noch so ein paar von "uns" geben. Und für unsereiner reicht ein ein schlechtes Clubvideo mit bescheidenem Sound um zu wissen, dass die Band Rock-N-Roll kann. Hier ein Beispiel für das, was ich meine... die SPAZZYS. Live at "LA NUBE in SATUXTXU (wo immer das sein mag?) mit "PACO DOESN´T LOVE ME".

Mittwoch, 18. Mai 2016

Geräusche die weiterhelfen können...

Was ihr heute hier nicht geboten bekommen werdet, sind Ukrainische Heulsusentatarinen, die unsere Erde am "Vorabend der Zerstörung" mit alten Kriegskamellen vollplärren und es damit tatsächlich schaffen, den schwellenden Konflikt zwischen Ost & West anzufeuern. Was dachten sich nur die Häupter der Verantwortlichen des diesjährigen "Europäischen Musikwettbewerbes" dabei? Und die "Jurys", die diesem Lied die volle Punktzahl gaben? (Der Russische Beitrag war übrigens auch nicht einer, der hier Beachtung fände.) Hoffen wir zu deren Seelenheil, dass sie nicht wirklich wußten, was sie da voteten. Wie auch immer. Denen hilft wahrscheinlich wohl kein Hirnschmalz mehr, das vom Himmel kommt. Und da das Thema mir wichtig ist, stelle ich LEMMY KILMISTER bei Bobbys Lied "EVE OF DESTRUCTION" das ROYAL PHILARMONIC ORCHESTER mit auf die Bühne. Los Lemmy, gib den Kriegstreibern und der Tatarischen Dumpfmaus Bescheid. Wahre Worte zu diesem verdammten Scheißthema, von einer im Dezember 2015 von uns gerockten Legende.

Ich für meinen Teil wünsche mir eigentlich doch nur eine Welt ohne Plastiktüten, Massentierfleisch und dem Dreckskapitalismus, diesem Dämon des Bösen. Ich wünsche mir eine nicht enden wollende Party mit netten Menschen aus aller Welt, einen Haufen guten Gras und ein paar tanzfreudige Hüpfdohlen, die ihr langes Haupthaar (ob nun Blond, Braun oder Rot, ist doch egal) zu einer guten Band schütteln. Was braucht Mann mehr? Mh. Eine Kiste gut gekühlten Bieres vielleicht und ein von Tom Robbins belegtes Tomatentoast zur rechten Zeit. Und so einen Song hier... CANNED HEAT mit "Future Blues"  von 1969 im Las Vegas Penthouse vom ollen Hefner für die TV-SHOW "Playboy After Night" aufgenommen. Das nenne ich... "ein gutes Leben" ... kleiner Macho der ich nun einmal bin.++++ Ein gutes Leben hat man zumeist als Teenager. Da weiß Frau wie Mann es nur meist nicht. Eins der vielen Missverständnisse des Seins. Nun ja. Doch in der Zeit dieses "guten Lebens", gibt es immer so bestimmte Songs, die einen bis zum Grab verfolgen können. Einer von diesen ist... TEENAGE KICKS von THE UNDERTONES  +++++ Hah. Da fällt mir dieser eben gerade ein. Lange nicht gehört. Immer noch gut. Nicht abgestanden. Fault nicht. Stinkt nicht. Muss jetzt sein. 2 Minuten. 2 Sekunden. Daher... SONG 2 von BLUR +++++





Mittwoch, 24. Februar 2016

Der Frühling soll nur kommen...

Draussen. Da, vor`m Fenster. Vor der Tür. Will Mann gar nicht sehen, geschweige denn sein. Sechs Monate schon jetzt wieder den Ofen am laufen gehalten. Kaum noch Holz vor der Tür. Verdammt. Ich will Sonne. Keinen Regen. Will es endlich warm haben. Will hier raus. In einem RAMONES Shirt und den Garten umgraben. Und! Ich will endlich wieder mal richtigen Rock-N-Roll. Ich will SOUL. Gute Musik, die uns den Frühling herbeiswingt und euch zu Ostern die Glocken erklingen läßt. Das meine ich nicht anzüglich bitte. Beginnen werde ich mit der göttlichen Janis und einem sauber gewaschenen Tom. Wunderbar "hippieesk" dieser Clip von 1969. Hier nun: TOM JONES & JANIS JOPLIN - Raise your Hand (schüttel dein Haar ;-) In eine ähnliche, musikalische Kerbe schlägt folgender Clip. Eine hippfidele Tina, die zusammen mit einer hüpfdohlgleichen, anscheinend überkoksten Cher in sonderbar, jedoch schon recht sexy anmutenden Fummeln herrumstelzen. Ich steh zwar nicht wirklich auf Diskosound, aber dieses Filmchen macht lustich: TINA TURNER & CHER - shame shame shame ... ein neuer Tag ein neuer Stil. EELS - "LOOKING UP" ... und weiter mit: Ryan Adams. Live 2015 beim Glastonbury Festival mit "SHAKEDOWN ON 9th STREET" ... und, was wäre noch schön ;-) Ist klar. Hier "SHAKIN`ALL OVER von den TWILITERS. Der Clip ist übrigens aus dem Italienischen 60iger Kultstreifen "MILANO CALIBRO 9" ... Jetzt hätte ich euch gerne einen Clip gezeigt. Aber das geht nicht mehr. Wurde aus dem Netz entfernt. Dann eben mit VOLBEAT weiter. Mit einem Cover vom seeligen Johnny Cash: "SAD MAN`S TONGUE. ... so soll es weitergehen. Mit einer der besten Livebands derzeit. VINTAGE TROUBLE mit "BLUES HAND ME DOWN" ... Meine Güte, da darf IMELDA MAY doch nicht fehlen. Mit einem Cover vom Johnny Burnette - TRAIN KEPT A ROLLIN`...  was soll´s. Dann noch ein par Jahre weiter zurück. "I´m Shakin`" von LITTLE WILLIE JOHN. So gut der Song. Zeitlos gut. ... und mehr als fünfzig Jahre ins HEUTE zurück. Ein wirklich gut aufgelegter GARY CLARK Jr. mit einem Chuck berry Cover. "Shotgun Man" - Live im KEXP´s Studio. Ach scheiße Leute. Jetzt mal richtig losgemacht. Mit Der JIM JONES REVUE und "Princess & the Frog". LAUT MACHEN!


Montag, 25. Januar 2016

Die Killerin hat zum Jahresbeginn wieder zugeschlagen

Musiker deren Dasein meine Liebe zur Musik nachhaltig geprägt haben und ein Dahinscheiden mich schwer betrübt / Vol 2

David Bowie – unglaublich... Der Nächste. Man erkennt nicht nur an der Entwicklung der eigenen Kinder wie alt man tatsächlich ist, sondern auch am Dahinscheiden der Helden der eigenen Jugend. Vor etwa 13 Jahren schenkte mir mein damaliger Freund das Album „1966“ von David Bowie. Ich liebe es bis heute, da es musikalisch Vergangenheit und Zukunft für mich vereint. RIP <3 - David Bowie –and i say to myself

Ich gebe zu, Queen liegt bei mir nicht täglich auf dem Plattenteller. Aber folgendes Stück bringe ich unvermeintlich in Zusammenhang mit dem gerade verstorbenem Künstler. Außerdem war Freddy Mercury der erste Musiker dessen Tod mich in Rotz und Wasser aufgelöst hat. Und egal welche seiner Hymnen mir zufällig unterkommt (z.B. im Autoradio) – ich brauch sie laut und gröhl sie mit. Queen – Under pressure -

Mit Joe Strummer – der nun auch schon über 10 Jahre den Himmel rockt – begann eine neue Ära in meiner musikgeschmacklichen Entwicklung. Endlich hielten Punk und Ska Einzug in mein Leben. Heute versteh ich gar nicht mehr, wie es vorher ohne ging. The Clash – Death orGlory.



Rem hatten mich vorher schon immer mal wieder begleitet. Aber erst mit Mitte 20 bekam ich den richtigen Zugang zu ihrer Musik. Wahrscheinlich weil ich begann nicht nur auf Melodien und Rythmen, sondern auch auf Texte zu achten. REM – It´s the End ofthe World.

Im Brain während der legendären „Bruder Zabels Rumpelkiste“ bin ich dann über eine andere Musikgröße gestolpert, die ich nicht mehr missen möchte. Sehr eigenwillig im Stil und berauschend. Hier die Pixies.

Folgende Kapelle schaffte es dann, vieles was gute Musik für mich ausmacht miteinander zu vermengen. Krach & Melodie, anständige Texte, Schwoof und als Sahnehäubchen einen Sänger bei dem mir nicht gerade schlecht wird, wenn er nackt über die Bühne tanzt. Viele Leute die ich kenne schätzen besonders die alten Stücke, als noch mehr Punk in der Musik war. Das kann ich nachvollziehen, muss aber zugeben, verliebt hab ich mich in den Mainstream-Scheiss. RHCP – The Adventures ofRain Dance Maggie.

Faith No More liebt man oder hasst man. Sehr bizarr. Vielleicht auch eher ein Frauending ;) . Faith No More – Ashes toAshes.

Und nun zu meinen Helden der Neuzeit. Bands, die es hinkriegen musikalisch Vergangenes in die Jetztzeit zu integrieren und den guten alten Rock´n Roll würdevoll weiterprägen. The Strokes – Last night.





Schliessen möchte ich meinen 2. Gastbeitrag mit dem verehrten Johnny Cash. Diesen Sack hab ich tatsächlich erst in meiner zweiten Lebenshälfte kennen und vor allem lieben gelernt. Johnny Cash- The Devil´sright Hand.

Sollte es sowas wie Himmel und Hölle tatsächlich geben, dann möchte ich nach meinem Tod auf jeden Fall dahin, wo die bessere Musik gespielt wird.


Mittwoch, 30. Dezember 2015

Der Jahresabschluß von der Killerin

Mir wird die große Ehre zuteil in Toddns Killed The Videostar - Blog als Gast-D-Jane zu agieren. Der Tod des großen Lemmy Kilmister bietet mir nun den traurigen Anlass und Aufhänger, um so etwas wie einen roten Faden für meinen Beitrag zu finden; und mich nicht ziellos in den unendlichen Weiten des Rock´Roll zu verlieren. Thema meines heutigen Gast-Blog-Beitrags wird nun denn sein:

Musiker deren Dasein meine Liebe zur Musik nachhaltig geprägt haben und ein Dahinscheiden mich schwer betrübt.

Angefangen hat alles mit der Plattensammlung meines Vaters. Ein buntes Sammelsurium durch die Welt der Oldies. Mit ca. 11 Jahren legte ich heimlich seine Scheiben auf. Es mag genetisch vorbestimmt gewesen sein – denn seine beiden Lieblingskapellen wurden zu damaligem Zeitpunkt auch die meinen. The Beatles & The Beach Boys.

 The Beatles – Don´t let me down


Mein Vater war mehr für die sanften Töne. Mein großer Bruder und ich bevorzugten ein bisschen mehr Druck. Oldietechnisch konnten wir uns da gut auf The Animals einigen. 

The Animals – House of the rising sun

Ich bin bis heute dankbar, dass mein großer Bruder mit Vorliebe zu den härteren musikalischen Gefilden indirekt dafür gesorgt hat, dass ich als kleines Mädchen nicht in den seichten Untiefen des Pop´n Roll versunken bin. Auch seine CD – Sammlung hatte für mich eine magische Anziehungskraft. Die ich ebenso immer dann heimlich durchstöberte, wenn er nicht zugegen war. Hier stieß ich dann auf Schätze, wie Billy Idol, Danzig und Metallica.
(Natürlich auch Motörhead, aber dazu später) 



Danzig – I´m the One

Weiterhin hab ich ihm die Pogues zu verdanken, da ich regelmäßig zu Weihnachten eine LP von ihm geschenkt bekam. 

The Pogues – Boys from the county Hell

Irgendwie wollte ich aber auch was EIGENES – nicht nur der musikalisch geprägte Abklatsch der beiden ersten wichtigen Männer in meinem Leben sein. Also kaufte ich mir meine erste Single. Shaking Stevens, den ich damals tatsächlich besser fand als Elvis Presley. Das wandelte sich aber im Laufe der Jahre 

The King – Suspicious Mind

Mit Eintritt ins Jugendalter und den ersten nennenswerten Taschengeldeinnahmen, begann – Salzmann sei´s gedankt – wohl eine der spannendsten Zeiten in meiner musikgeschmacklichen Entwicklung. Zahlreiche Parties, diverse Musikzeitschriften und stundenlanges Stöbern in einem der besten Plattenläden der Welt sorgten dafür, dass ich meine Fühler immer weiter ausstreckte. Die akkustischen Begegnungen mit The Cure, Velvet Underground und Monster Magnet eröffneten ein weiteres Spektrum der außergewöhnlichen Melodien und Rhythmen.





Viele Bekanntschaften oder gar Freundschaften verknüpfe ich noch heute mit bestimmter Musik. Green on Red und Neil Young sind da ganz besondere Beispiele. Lösen sofort sentimentale Erinnerungen an eine großartige Zeit aus.



Das Schlucklum in Lucklum sorgte dann nochmal für eine Mischung der besonderen Art. Kein anderer Schuppen hatte es zuvor geschafft soviele musikalische Richtungen zu vereinen, die mich berührten. Und es sorgte auch für weitere Entdeckungen und Lieben. 

Nirvana – Smells like Teen Spirit


So, dies sind einige der musikalischen Meilensteine meiner ersten Lebenshälfte. Mit Umzug nach Braunschweig und Eröffnung der Haifischbar sollten noch ganz andere folgen. Punk & Ska hab ich z. B erst relativ spät für mich entdeckt. Aber dazu dann in einer eventuellen Fortsetzung. Um es mit dem großen Lemmy abzuschliessen, der nun hoffentlich für alle Mütter den Himmel rockt.

Lemmy – Rock´n Roll











(Dies war ein Gastbeitrag von Nicole Reese)

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Der Weihnachtskiller 2015

Ist jetzt so. Gestern in die große Stadt gefahren. Nach Braunschweig. Zu Realkauf am Stadtrand im Westen. Ich wollte mir die Fahrerei in die Innenstadt ersparen. Zwei Tage vor Weihnachten die Hölle auf Erden für mich. Zuviele durchgeknallte Menschen mit zuviel Kohle in den Taschen und zuwenig Herz. Kann ich nicht ab. Also nur bis zum Stadtrand (mit geliehen Wagen) gefahren. Ich brauchte eine neue Unterhose, da am Vortag meine letzte vom "Wolf" gefressen wurde. Zudem. Eine lange Unterhose wollte ich mir zu Weihnachten selbst schenken. Könnte ja sein, dass der Winter trotz Klimakatastrophe doch noch im nächsten Monat um die Ecke geschossen kommt. Sei es auch nur für 2 bis 3 Tage. Da braucht Mann ein wollendes Unterkleid für die Beine. Also hinein in den Konsumtempel. Und hätte ich einen 45er am Mann gehabt, so hätte ich blindlings jede Lautsprechbox vom Einkaufscenterhimmel geschossen die über meinem Kopf installiert war. Es war schrecklich. Der pure, kreischend-schreiende Wahnsinn. Soetwas von falsch. Irgendein menschliches, anscheinend weibliches Wesen schrie sich ihre spätkapitalistische, vorweihnachtliche Seele aus den letzten, verbliebenden Hirnzellen. Reinste Folter. Augenblicklich wußte ich, wie sich ein Häftling auf Guantanamo fühlt, wenn er einer US-Musik-Folter ausgesetzt wird. Keine Ahnung, wer da durch die Boxen nach Santa Claus und einer weiteren Million Euro auf seinem Konto schrie. Mag es Helene Fischer gewesen sein. Mariah Carey oder wer auch immer. Ich wollte es nicht wissen, fragte nicht nach. Die Frage, die sich mir stellte. Wer war für ein derartiges Musikprogramm verantwortlich? So. Genug der Unkerei. Hier und heute stelle ich daher einen besonderen Weihnachtskiller für euch zusammen. Mit einer Auswahl von Weihnachtsliedern, die ICH gerne höre. Und GEORGE THOROGOUD mit ROCK AND ROLL CHRISTMAS wird gleich mal die direkte Vorgabe für die heutige KILLERSHOW geben. YEAH BABY - YEAH! YEAH! YEAH! ... gleich weiter in diesem Takt. RONNIE SPECTOR, ESTELLE und NEDRA (DIE RONETTES) und einer ersten Version von SLEIGH HIGH ... das sind mal soulige Weihnachten. Bleiben wir beim Soul mache ich mit den CRYSTALS weiter, hier eine weitere, wunderbare sixties Motownband mit SANTA CLUAS IS COMING TO TOWN (this night) ... jetzt eine der größten Männlichen Stimmen des Soul, OTIS REDDING mit MERRY CHRISTMAS BABY ... ganz große Weihnachtsgefühle oder? ... apropo Weihnachtsgefühle. Ein selten so gut aufgelegter KING mit seinem Lieblings-Christmas-Song. Echt mal - mehr Blue Christmas Feeling geht nicht. ELVIS PRESLEY mit BLUE CHRISTMAS ... weit weniger Gefühl für die Heilige Nacht aller gekauften Christen hatten die RAMONES. Joey hatte da mal in den achtzigern eine Songidee. Die wurde ungesetzt und ein klasse Punk-Rock-Christmas Song war geboren. Die RAMONES mit I DON´T WANT TO FIGHT TONIGHT ...um den Weihnachtsbaum sind zwanzig Jahre zuvor auch vier Pilzköppe aus Liverpool gejamt. Nicht fehlen sollten sie. Die BEATLES mit ROCKIN`AROUND THE CHRISTMAS TREE ... (leider nur als eine Coverversion, das das Original von den Fab Four nicht auf Youtube zu finden war :-( ... ) Als Original dafür jetzt hier LITTLE SAINT NICK von den BEACH BOYS. Schon recht "rührig" die Jungs gewesen in den frühen sechzigern. Bevor die "Abfahrt" von Brian die Band auf dünnes Eis bugsierte... kommen wir zu dem funkiest Christmas Song aller Zeiten. Yeah. Kann ja nur vom Godfather of Soul sein. Staunt und höret... SOULFUL CHRISTMAS von JAMES BROWN ... 1953 war es als EARTHA KID - SANTA BABY ansang. Welch eine Stimme. ... Es geht auch Instrumental. Weihnachtlich. Und wenn hier, dann nur von den besten wo dafür gab. Die VENTURES mit SLEIGH RIDE von 1965 ...aus dem gleichen Jahr eine der schönsten Versionen von SANTA CLAUS IS COMING TO TOWN von den SUPREMES ... einer der "knalligsten Weihnachtsleider kommt von der Insel. Nicht schlecht für eine 70iger Jahre Glam-Rock-Band. SLADE mit MERRY-X-MAS EVERYBODY ... und jetzt, für alle die nicht mehr wissen wie schneeverdeckte Straßen ausschauen, auf denen man am Heiligabend zu seinen lieben schlickert. Und gut. Ich geb es zu. Ab und an, da gibt es ein Lied, das aber soetwas von "Mainstream" geworden ist und trotz alledem bei jedem Hören wieder gefällt. Dieses Lied ist von CHRIS REAR - Driving Home For Christmas. Bei soviel Wohlbefinden darf ein wahrer VIDEOKILLER nicht fehlen. 

Mein Gänsehaut Christmas Song kommt von JOHN LENNON - "Happy Xmas (War is over)". Wer sich die schöne Stimmung nicht vermiesen lassen mag, bitte nicht den CLIP zur MUSIK anschauen. Denn. Die Realität ist kein Weihnachstfest. 

Beenden möchte ich den heutigen VIDEOKILLER mit einem der für mich schönsten Weihnachtssongs ever. Ich meine den von THE POGUES (SHANE MAC.GOWAN) AND KIRTSY MAC.COLL - Fairytale of New York. ICh wünsche euch allen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Last ein paar Gänse überleben und trinkt einen auf den Frieden dieser Welt, den wir uns nicht wirklich verdient haben. So wie wir miteinander auf dieser Welt- mit dieser Welt umgehen. Freundschaft.  

PS: Nicht aufgeführt wurde u.a. "JINGLE BELL ROCK" von Billy Idol, der in dem Clip wie ein überkokster Rudi durch die Kulisse grient, oder WHITE CHRISTMAS von Bing Crosby. Nicht so meins. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

NEU, GUT & OHNE TERROR GARNIERT - DER DEZ.KILLER

Vor Tagen bin ich erst über ein Konzertformat im Netz gestolpert. TINY DESK CONCERTS. Gute Konzerte, mit guter Musik von guten Musiker/inen. Es lohnt sich auf die Seite zu gehen. Hier ist der direkte LINK. Nun, gute Musik mögt ihr, das weiß ich und so werdet ihr, wie ich es getan habe, viel Zeit dort verbringen. Warum nur, bin ich so spät auf diese Seite gestoßen. Mann, da habe ich wirklich was verpasst. Echt Leute, ich habe mich in die späten 80iger, frühen 90iger zurückversetzt gefühlt. Soviel tolle Musik auf einem Haufen. Hah. Hier nur einer von vielen. PAUL WELLER (mit Begleitband) mehr als UNPLUGGED & VERY COOL. Dieses Format kann Seelen retten. Yeah. Apropo SOUL... hier noch einer vom Schreibtisch aus gesungen ST. PAUL & THE BROKEN BONES ... Hallelulja! und scheiß doch auf Mainstream, es gibt doch so viel verdammt gute Musik auf dieser Erde. So alt kann kein Schwein werden, will man nichts versäumen. Ach was solls. Hier noch ein TINY DESK CONCERT von NATHANIEL RATELIFF & THE NIGHT SWEETS. Einfach tolle Musik von Menschen, denen man Nachts um fünf in der Kneipe seines Vertrauens ohne groß zu zögern seinen Hausschlüssel übergeben würde. Und nicht der Alkohol hätte dazu beigetragen.

Großer Rythmus und tiefe Seele kommen irgendwie meist noch immer aus den USA. Zumindest hier tut dies Land der Welt Gutes. Wie auch immer. Deutschland Radio Kultur hatte ich es wieder einmal zu verdanken eine Band kennen lernen zu dürfen, vor der ich mein geschütteltes Haupt verneige. VINTAGE TROUBLE. Yeah. VINTAGE TROUBLE. VINTAGE TROUBLE und noch einmal VINTAGE TROUBLE, denn sie haben es sich verdient. So gute Unterhaltungsmusik die den Puls treibt und mich Fußkranken Wicht wieder tanzen läßt. Kennt ihr schon,, oder? LIVE in der Schweiz VINTAGE TROUBLE zu sehen und zu hören mit: RUN LIKE THE RIVER ...  so toll!

Viel zu spät bin ich auf folgende Combo aufmerksam geworden. Wie im Netz zu erfahren ist, sind sie aber Live nicht mehr aktiv. Schade, echt mal. Denn JOHNNY LIEBLING hätte ich  gerne noch einmal auf einer Bühne spielen sehen. Die hatten so ihren ganz eigenen Charme und diese ganz besondere Prise des- sonst zu vermissenden Unterhaltungswertes.
JOHNNY LIEBLING mit dem Cover aus Downunder: "Can't get youout of my head"

Wie, ich weiss eigentlich nicht recht, doch komme ich in diesem Moment zu einem unterschätzten 80iger Jahre Klassiker. Eines dieser Lieder die, hört man sie in besinnlich- einsamen Nächten so zwischen 2 und 3 in der Nacht schon Erinnerungen hochkommen lassen. Und das müssen keine schlimmen sein. Zwar auch nicht gerade die besten. Aber, die so dazwischen, mit aufsteigender Tendenz zum Wohlbefinden. Und in solchen Momenten ist dies Lied aber sowas von richtig. THE RAH BAND mit"Clouds across the Moon"

Ein Mann soll den Herren bekanntlich nicht vor Sonnenuntergang loben. Was er jedoch tun kann, ist das folgende Musikvideo als sein "KILLERVIDEO" des Monats zu erheben. Nicht nur aus dem Grunde, das die beiden Gesangskünstler sich wirklich tief ins Herz zu singen vermögen, auch das sie in kurzen Zeiten- ein ganz klein wenig an einen meiner TOP-10 Songs CREEP erinnern. Aber das ist nur meinem eigenen, ganz subjektiven Gefühl heraus geschuldet und sagt mehr aus, als ich schreiben dürfte. Jedoch kann dies Gefühl auch an der Einsamkeit der Berge liegen, aus denen heraus ich heute diesen Blogeintrag schreibe. Wirklich Grandios und jetzt reicht es mit der Lobdudelei einfach nur schön: THE DEAD LOVERS mit LONELY

Beenden werde ich den heutigen VIDEOKILLER wieder einmal mit einem "Hüpfdohlen-Video" und der ist AUCH von den DEAD LOVERS. Denn sie haben es verdient. Leider hatte ich im Sommer ihren Gig in Bremen nicht sehen können, da ich meine Brille am Vortag verloren hatte und ich, kurzsichtig wie ich bin, auf der Autobahn nicht unangenehm auffallen wollte. Hier und... auf Wiederschauen: THE DEAD LOVERS mit ONE MORE TIME